Bettina Moser-Huber und Thomas Knöpfel begründen ihren Entscheid mit persönlichen und beruflichen Gründen. Der Gemeinderat respektiert diese Entscheide und dankt beiden herzlich für ihren Einsatz zugunsten der Gemeinde Weesen.
Die Legislatur 2025 – 2028 begann für die Politische Gemeinde Weesen mit einer Vielzahl bedeutender Projekte und organisatorischer Veränderungen. Gemeinsam mit der Verwaltung hat der Gemeinderat in den vergangenen eineinhalb Jahren wichtige Grundlagen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde geschaffen. Dazu gehören unter anderem die Weiterführung der Ortsplanung, der Kauf des Gemeindehauses, die umfassende Analyse des Werkdienstes sowie ein Praxisprojekt mit der Fachhochschule OST zur Weiterentwicklung der Verwaltungsorganisation. Parallel dazu wurden an der Gemeinderatsklausur die Legislaturziele verabschiedet und die strategischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt.
Mit diesen Arbeiten schafft die Gemeinde die Voraussetzungen für eine moderne und zukunftsorientierte Organisation. Ziel ist es, die Verwaltung und den Werkdienst langfristig zu stärken, auf kommende personelle Herausforderungen vorzubereiten und dem Gemeinderat künftig noch mehr Raum für seine strategischen Führungsaufgaben zu geben.
Gemeindepräsidentin Rhea Gisler bedauert die beiden Rücktritte:
«Gemeinsam sind wir Anfang 2025 mit viel Motivation in die neue Legislatur gestartet. Deshalb bedaure ich die beiden Rücktritte sehr. Ich hätte mir gewünscht, den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen und die nun geschaffenen Grundlagen auch gemeinsam weiterzuentwickeln. Gleichzeitig bin ich dankbar für den Einsatz von Bettina Moser-Huber und Thomas Knöpfel zugunsten unserer Gemeinde. Ein Miliz Amt verlangt viel Zeit, Verantwortung und persönliches Engagement. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Wertschätzung.
Die vergangenen eineinhalb Jahre waren geprägt von zahlreichen Projekten und wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft unserer Gemeinde. Heute sind die wesentlichen Grundlagen geschaffen, um die nächsten Entwicklungsschritte gemeinsam anzugehen. Ich bin überzeugt, dass wir auf gutem Weg sind. Ebenso bin ich überzeugt, dass sich auch künftig engagierte Persönlichkeiten finden werden, die Verantwortung übernehmen und die Zukunft unserer Gemeinde aktiv mitgestalten möchten.»
Der Gemeinderat wird nun die Nachfolgeplanung in Angriff nehmen und die notwendigen Schritte für die Ersatzwahlen einleiten. Gesucht werden engagierte Persönlichkeiten, welche die Zukunft der Gemeinde Weesen aktiv mitgestalten und Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen möchten.
Der Gemeinderat hat gleichzeitig die Eckpunkte des Ersatzwahlverfahrens festgelegt. Der erste Wahlgang findet am 29. November 2026 statt. Wahlvorschläge können bis spätestens Freitag, 18. September 2026, 12.00 Uhr, bei der Gemeinderatskanzlei eingereicht werden. Ein allfälliger zweiter Wahlgang ist auf den 28. Februar 2027 angesetzt.
Das Forum Weesen wird die Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten begleiten und den Wahlprozess unterstützen.
Die Politische Gemeinde Weesen befindet sich in einer wichtigen Entwicklungsphase. Die begonnenen Projekte werden konsequent weitergeführt und bilden eine starke Grundlage für die kommenden Jahre. Gemeinsam mit sämtlichen Mitarbeitenden der Gemeinde und den verbleibenden Mitgliedern des Gemeinderates wird die Weiterentwicklung der Gemeinde Weesen mit Zuversicht, Engagement und Weitblick fortgesetzt.