Zum erfreulichen Ergebnis trugen mehrere Faktoren bei. Der Finanzbedarf der Schulen fiel tiefer aus als erwartet. Geplante Informatikprojekte wurden aus zeitlichen Gründen ins Folgejahr verschoben. Zeitliche Verschiebungen kantonaler Informatikprojekte reduzierten den Gemeindebeitrag im Bereich E-Government. Die KESB Zürichsee-Linth verzeichnete weniger Fälle, was zu tieferen Kosten führte.

Zusätzliche Einnahmen bei den Feuerwehrersatzabgaben sowie das Ausbleiben ausserordentlicher Ereignisse wirkten sich positiv auf die Rechnung im Feuerwehrwesen aus. Für die Nachführung des Fernwärme-Katasters konnte eine kostengünstigere Lösung gefunden werden. Auch wurde die geplante Schranke beim Parkplatz Schwyzerhof nicht realisiert.

Bei den Steuern konnten in sämtlichen Bereichen höhere Erträge als budgetiert verbucht werden. Diese resultierten insbesondere aus Nachzahlungen aus früheren Jahren bei den natürlichen Personen, höheren Quellensteuern, höheren Gewinn- und Kapitalsteuern sowie Mehreinnahmen bei Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern.

Der Gemeinderat hat vom positiven Ergebnis Kenntnis genommen und wird die Jahresrechnung 2025 an seiner nächsten Sitzung vom 17. Februar 2026 nach Vorliegen des Revisionsberichts definitiv zuhanden der Bürgerversammlung vom 31. März 2026 verabschieden.

Budget 2026 mit Aufwandüberschuss

Bereits anfangs Januar 2026 verabschiedete der Gemeinderat das Budget 2026. Es weist, trotz intensiver Überarbeitung, einen Aufwandüberschuss von 707 195 Franken aus.

Rund 60 bis 70 Prozent der Ausgaben sind gebundene Kosten, welche durch die Gemeinde nicht beeinflusst werden können. Umso wichtiger ist eine sorgfältige und realistische Budgetierung der verbleibenden Positionen. Es wird mit Richtofferten gearbeitet und bei den Einnahmen bewusst vorsichtig gerechnet.

Im Budget sind sämtliche Aufgabenbereiche der Gemeinde berücksichtigt, darunter Infrastruktur, Gesundheit, Alter, Sicherheit, Umweltschutz und Bildung.

Ein Schwerpunkt liegt im Jahr 2026  bei der Verwaltung. Neben IT-Projekten zur Digitalisierung wird frühzeitig mit der Planung von Nachfolgelösungen aufgrund anstehender Pensionierungen begonnen. Zudem sind gezielte strategische Anschaffungen vorgesehen, welche die Effizienz steigern und die Gemeinde als Arbeitgeberin stärken.

Der budgetierte Aufwandüberschuss wird durch eine Entnahme aus der Finanzausgleichsreserve ausgeglichen.

Unveränderter Steuerfuss 2026

Gemäss Finanzplanung ist auch in den kommenden Jahren mit Aufwandüberschüssen zu rechnen. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Reserven beantragt der Gemeinderat der Bürgerschaft für das Jahr 2026 einen unveränderten Steuerfuss von 115 Prozent.