Beton gehört zu den meistverwendeten Baustoffen und ist gleichzeitig für einen erheblichen Teil der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich. Neue Ansätze in der Materialentwicklung und Kreislaufwirtschaft eröffnen jedoch Möglichkeiten, diese Bilanz deutlich zu verbessern. Im Fokus stehen Lösungen, welche den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden berücksichtigen und CO₂ nicht nur vermeiden, sondern teilweise auch binden.
Der von der Energieagentur St. Gallen und der Region Zürichsee-Linth gemeinsam mit der JMS AG organisierte EnergieTreff SG greift diese Entwicklungen auf und zeigt anhand konkreter Beispiele aus der Praxis, wie innovative Bauweisen und neue Technologien bereits heute eingesetzt werden. Damit richtet sich der Anlass insbesondere an alle Interessierten, die sich mit der Umsetzung der Energiewende im Bau beschäftigen.
«Der Bausektor ist ein entscheidender Hebel auf dem Weg zu Netto-Null. Gerade im Umgang mit bestehenden Materialien liegt ein grosses Potenzial, das wir konsequenter nutzen müssen», sagt Heidi Romer, Präsidentin der Region Zürichsee-Linth.
Die Veranstaltung beginnt am 6. Mai 2026 pünktlich um 17.30 Uhr auf dem Seminarschiff LS Stäfa beim Dampfschiffsteg in Schmerikon. Neben fachlichen Inputs steht der Austausch zwischen Praxis, Wirtschaft und öffentlicher Hand im Zentrum. Weitere Informationen zum Anlass und die Anmeldemöglichkeit sind zu finden unter: https://www.energieagentur-sg.ch/energietreff-sg.
Rückfragen / Auskünfte
Silas Trachsel, Projektleiter, 055 225 73 04, silas.trachsel@regionalmanagement.ch